Qualitätsprüfung der Wärmebehandlung von Brecherbackenplatten
Die Qualitätsprüfung der Wärmebehandlung von Brechbackenplatten aus hochmanganhaltigem Stahl umfasst die Prüfung auf Härte, Risse, Karbidausscheidung, Entkohlung usw. und muss strikt nach den technischen Vorgaben erfolgen. Bei Mängeln wie unzureichender Härte oder Karbidausscheidung ist eine erneute Lösungsglühung und Wasserabschreckung erforderlich. Dabei ist darauf zu achten, dass die Temperatur beim Eintauchen in das Wasser den Vorschriften entspricht.
Hierbei ist zu beachten, dass die Entkohlung von Gussteilen schädlich ist: Nach der Abkühlung in Wasser wandelt sich die entkohlte Schicht in Martensit um. Die Oberflächenschicht ist jedoch sehr spröde und weist eine extrem geringe Plastizität auf, wodurch die Bindungskraft zum inneren Austenitgefüge sehr schwach ist. Unter abrasiver Belastung löst sich die Oberflächenschicht schnell ab. Nach der Wasserabkühlung erfährt die entkohlte Schicht eine martensitische Umwandlung, die zu einer Volumenausdehnung führt, während das innere Metallgefüge austenitisch bleibt. Zwischen Oberflächen- und Innenschicht entstehen Spannungen, und die linearen Schrumpfungsraten der beiden Gefüge unterscheiden sich während der weiteren Abkühlung, was zu Oberflächenrissen führt.
Veröffentlichungsdatum: 29. Oktober 2025
